Gesundheit und Produktivität

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Wichtige Erkenntnisse über den Zusammenhang von Gesundheit und Produktivität

Zu welchen Zeiten ist man am produktivsten? Wahrscheinlich ist die Antwort hier bei vielen sehr unterschiedlich. Die einen können früh morgens am meisten leisten, andere sind eher abends oder sogar nachts produktiv. Und dann gibt es noch das berühmte Nachmittagstief, was seinem Namen kaum gerecht wird, denn auch hier gibt es bei jedem Menschen eher unterschiedliche Zeiten. Woher kommt aber dieses Phänomen? Wie hängt unsere Leistung mit unserer aktuellen Verfassung zusammen? Und was kann man vor allem tun, um dem „Tief“ zu entkommen und die Produktivität zu steigern? Welche Auswirkungen hat es auf unsere Gesundheit, wenn wir nicht im 9-to-5-Job arbeiten und eine 40-Stunden-Woche nach Urlaub klingt?

Wir arbeiten viel und lange, und wir setzen die Ergebnisse mit gesteigerter Produktivität gleich, aber ist das tatsächlich so? Oder pushen wir nur unseren Körper an sein Limit, ohne an die Folgen zu denken? Betrachten wir unseren Körper als Ressource sollten wir nicht vergessen, dass diese Ressource nicht erneuerbar ist und Schäden nur schwer zu reparieren sind.

Welchem Risiko setzen wir uns aus, wenn wir zu lange arbeiten?

  • Ab elf Stunden am Tag ist es wahrscheinlich, ernsthafte Depressionen zu bekommen und das Risiko von Herzkrankheiten ist erhöht
  • Bildschirmarbeit schädigt die Augen
  • Über sechs Stunden am Tag sitzen, erhöht das Risiko für Stoffwechselkrankheiten, Diabetes, Bluthochdruck, Fettleibigkeit und Krebs

Quelle: https://wpcurve.com/health-hacks-productivity/

Bei den oben genannten Risiken gibt es im Grunde nur eine Lösung: Man muss nach sieben bis acht Stunden aufhören zu arbeiten. Jeder Freelancer, Entrepreneur oder Unternehmer hat an dieser Stelle vermutlich nur kurz gelacht und würde den Artikel jetzt wegklicken. Das solltet Ihr nicht tun!

Eines ist klar: ab einem gewissen Punkt ist man nicht mehr produktiv und die Produktivität steigert sich auch nicht, je länger man arbeitet. Wie können nun die Ressourcen verteilt werden, um das Maximum an Produktivität zu generieren und dabei aber auch auf seine Gesundheit zu achten? Kaum vorstellbar, aber es sind nur kleine Dinge, die einen großen Unterschied machen.

5 ultimative Tipps für die Gesundheit und Produktivität

  1. Finde heraus, wann du produktiv bist
    Schau dir eine Woche lang deine Arbeitsgewohnheiten an, bei den meisten hat sich schon eine Routine eingeschlichen. Wann geht dir die Arbeit leicht von der Hand? Nutze diese Zeit ausschließlich für wichtige oder kreative Arbeiten. Der Rest des Tages gehört dem Tagesgeschäft, Routineaufgaben, einfach allem, was nicht kreativ ist.
  2. Ausreichend Schlaf und ein Power Nap werden immer noch unterschätzt
    Sieben bis acht Stunden Schlaf braucht ein Erwachsener, um genügend Energie für den Tag zu haben. Das ist Fakt. Wenn wir ehrlich zu uns sind, merken wir schon an unserer Laune, wenn wir zu wenig geschlafen haben. Es ist aber auch nicht immer möglich, für ausreichend Schlaf zu sorgen. Hier kommt ein Power Nap zum Einsatz. Angeblich helfen schon 10 Minuten, um den Speicher wieder aufzufüllen. Es braucht allerdings auch etwas Übung, in so kurzer Zeit in eine Schlafphase zu finden. Eine Alternative ist auch die Zufuhr von Koffein, aber einfach nur eine Tasse Kaffee oder Espresso trinken und weiter machen, sollte vermieden werden. Gönne dem Körper eine Ruhephase, es muss kein Power Nap sein. Geh weg von deiner Arbeit und nimm dir bewusst Zeit für eine kurze Pause mit einem Espresso.
  3. Kontrolliere deine Körperhaltung
    Schreibtischarbeit ist ja bekanntlich mit einer ungesunden Körperhaltung verbunden. Kleine Veränderungen bewirken hier wahre Wunder. Dein Bildschirm sollte bei aufrechter Sitzposition auf Augenhöhe sein. Dein Nacken wird dir dankbar sein! Versuche öfter im Stehen zu arbeiten, diese Abwechslung in der Haltung wird die Produktivität garantiert steigern. Hier (http://www.marksdailyapple.com/16-tips-for-desk-jockeys-what-to-do-about-sitting-all-day/#axzz3k45oTUdh) gibt es noch weitere Tipps, um deinen Körper gegen das ständige Sitzen zu wappnen.
  4. Bewegung hilft nicht nur, die Produktivität zu steigern.
    Bewegung ist das A und O, schon mal gehört? Leider vergessen das viele im Arbeitsalltag. Es gibt einfach viel zu tun, man möchte unbedingt etwas fertig machen und bleibt solange am Rechner sitzen. Das ist gut für das Gewissen, aber deinem Körper hilft es nicht und damit auch nicht der Produktivität. Dabei geht es so einfach. Steh einmal die Stunde auf, ein kurzer Gang ins nächste Büro, zur Küche oder kurz raus aus dem Gebäude wirkt Wunder. 50% des Tages sollte man stehen und mindestens 10.000 Schritt gehen. Ist das bei dir so? Überprüf das ruhig mal.
  5. Nutze Tools!
    Es gibt zahlreiche Tools und Apps, die dabei unterstützen, die Produktivität zu steigern.
    – Tomato Timer http://tomato-timer.com/
    Der Timer läuft 25 Minuten, davon werden 20 Minuten intensiv gearbeitet und fünf Minuten sind Pause. Trink etwas, steh auf und bewege dich. Der Körper gewöhnt sich schnell an diese Routine und die Produktivität in den 20 Minuten wird steigen.
    – Focus Booster App https://www.focusboosterapp.com/
    Wem der Tomato Timer nicht ausreichend sollte, kann den Focus Booster versuchen. Hier werden zusätzlich Statistiken angeboten und die genommenen Zeiten können exportiert werden, um diese mit der Rechnung dem Kunden zur Verfügung zu stellen.
    – Freedom https://freedom.to/
    Keine Ablenkung mehr! Mit Freedom werden das Internet und Apps blockiert. Einfach die Zeit wählen, die man ungestört arbeiten möchte, den Rest macht das Tool. Und das auf allen Geräten!