1.
Entscheide dich für eine Plattform

Facebook, Instagram, YouTube und/oder Twitter? Wähle die Plattform, die für deine Branche am wichtigsten ist. An Facebook kommst du kaum vorbei, wenn du ein Produkt verkaufen möchtest. Wenn du mit Sport oder Mode zu tun hast, wirst du viele Interessenten auf Instagram treffen. In der Musikbranche geht’s nicht ohne YouTube. Das sind natürlich nur Beispiele. Wenn du dir nicht sicher bist, sprich mit deinen Kollegen und recherchiere, wo deine Konkurrenz zu finden ist.

2.
Abonniere Kanäle von deinen Vorbildern

Welche erfolgreiche Marke bewunderst du? Welche Personen inspirieren dich? Welcher Konzern ist groß in deinem Business? Abonniere ihre Kanäle und beobachte, wie sie Social Media nutzen. Wenn du an Inhalten hängen bleibst, überlege, woran das liegt. Lerne daraus.

Übrigens: Die erfolgreichste deutsche Facebookseite betreibt Nutella. Fast jeder zweite Deutsche Internetnutzer hat sie abonniert. 

3.
Poste für einen Prototypen

Die Ansprache in Social Media ist möglicherweise anders als auf deiner Webseite oder im Kundengespräch. Man gibt sich hier locker und kumpelig, in der Regel herrscht das Du. Überlege, wer deine Zielgruppe in Social Media ist. Wenn du Designergeschirr verkaufst, ist dein Kunde wahrscheinlich älter als 25, verdient überdurchschnittlich und mag schöne Inneneinrichtung. Definiere einen Prototypen und poste deine Inhalte für ihn.

4.
Unterhalte deine Fans

Nichts ist langweiliger als ein reiner Werbekanal, in dem du nichts als die neuesten Angebote aus deinem Onlineshop postest. Biete deinen Fans stattdessen einen interessanten und unterhaltsamen Mix aus Text, Fotos und Videos. Starke Bilder sind Eyecatcher, emotionale Inhalte halten den Leser fest. Dein Material muss nicht immer professionell produziert sein, solange es sympathisch und persönlich ist.

Inspiration: Der Schauspieler und Sportler Dwayne Johnson („The Rock“) lässt seine Fans auf Instagram an seinem Alltag teilhaben – die Inhalte entstehen fast immer spontan. Die Berliner Verkehrsgesellschaft (BVG) dagegen postet auf Facebook nach einem festen Redaktionsplan: Originelle Sprüche und Fotos sind genau auf aktuelle Events in der Stadt abgestimmt. Wir können nur sagen: Hut ab!

5.
Analysiere deine Daten

Was in Social Media gut läuft, lernst du nur durch Ausprobieren. Was deine Zielgruppe über einen längeren Zeitraum hinweg anspricht, erfährst du nur durch Analyse. Lass’ dir diese Möglichkeit auf keinen Fall entgehen! Schau‘ in deine Statistiken und halte fest, wann und was deine Fans am liebsten klicken – und, ganz wichtig: wer deine Fans eigentlich sind. Alter, Geschlecht, Wohnort und Interessen kannst du einsehen. Überprüfe, ob du mit der Definition deines Prototyps auf der richtigen Spur warst. Wenn nötig, korrigiere ihn.

6.
Erweitere dein Netzwerk

Der US-amerikanische Entrepeneur und Social-Media-Experte Gary Vaynerchuck gibt jungen Unternehmern folgenden Tipp: „Go where the attention is!“ Bespiele dein Netzwerk also auch über die eigene Unternehmensseite hinaus. Tritt zum Beispiel thematisch passenden Facebookgruppen bei und erreiche mehr Personen, indem du beliebte Hashtags auf Twitter und Instagram recherchierst und passende Inhalte produzierst.

„Go where the attention is!“

Gary Vaynerchuck

7.
Bleib am Ball

Social Media funktioniert nur, wenn du deine Kanäle sorgfältig pflegst. In der Flut von Inhalten auf Facebook, Instagram und Co. wirst du zwischen all den Profis sonst untergehen. Nimm dir also täglich ein bis zwei Mal 15 Minuten Zeit für Social Media. Das ist auch gegenüber deinen Abonnenten fair: Sie haben immerhin deinen Kanal abonniert und dir damit ihr Vertrauen ausgesprochen. Also solltest du dich mit informativen und unterhaltsamen Posts erkenntlich zeigen. Wenn du einen guten Job machst, werden deine Fans die Inhalte gerne liken, kommentieren und teilen.

Und nun: Leg‘ dir ein Profil an und abonniere Kanäle von sieben Vorbildern!

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